News

Mineralölinformationsdienst

  • 23.11.2020

    Optimismus dank Impfstoffen

    Zuletzt häuften sich die positiven Meldungen zu Impfstoffen gegen das Corona-Virus. Mehrere Unternehmen, darunter auch das Mainzer Biotechnologieunternehmen BioNTech, meldeten in den vergangenen Wochen enorm hohe Wirksamkeiten für ihre Impfstoffkandidaten. Diese befinden sich zur Zeit in beschleunigten Zulassungsverfahren und könnten dann noch dieses Jahr den ersten Patienten verabreicht werden. In Zeiten stetig steigender Fallzahlen und Lockdowns immerhin ein Licht am Ende des Tunnels.

     

    Erste Impfungen wohl noch in diesem Jahr
    Ende letzter Woche wurde bei der US-Arzneimittelbehörde die Notfallzulassung des Impfstoffs von BioNTech und seinem US-Partner Pfizer beantragt. Der leitende wissenschaftliche Berater der Corona-Taskforce der US-Regierung, Dr. Moncef Slaoui, hält es für möglich, dass der Impfstoff bis Mitte Dezember zugelassen wird. Schon zwei bis drei Tage später könnten dann bereits die ersten Personen geimpft werden, so Slaoui. Sobald die Zulassung vorliege, werde die US-Seuchenbehörde CDC zusammen mit einem Beratungsgremium Empfehlungen aussprechen, wer den Impfstoff zuerst erhalten solle, gab der Experte an.

     

    Auch in Deutschland könnte es schneller gehen als man bisher dachte, so hofft unter anderem Bundesgesundheitsminister Jens Spahn: „Es gibt Anlass zum Optimismus, dass es noch in diesem Jahr eine Zulassung für einen Impfstoff in Europa geben wird. Und dann können wir mit den Impfungen sofort loslegen“, meint der CDU-Politiker. Er habe die Länder gebeten, die Impfzentren bis Mitte Dezember für den Einsatz vorzubereiten. Das scheine zu klappen.

     

    Optimismus sorgt für höhere Preise
    An den Ölbörsen macht sich Hoffnung breit, dass die baldigen Impfungen für eine schnelle Normalisierung der Konjunktur sorgen werden. In den letzten Wochen war die Nachfrage nach Öl und Ölprodukten durch die vielen neuen Lockdowns und Beschränkungsmaßnahmen wieder deutlich ins Wanken geraten. Im Frühjahr hatte das plötzliche Wegbrechen der Nachfrage für einen massiven Preiseinbruch gesorgt, von dem sich die Ölbörsen längst noch nicht erholt hatten, auch wenn die Preise sich im Sommer zumindest stabilisiert hatten.

     

    Mit wirksamen Impfstoffen und der Aussicht auf die Rückkehr der Normalität in absehbarer Zeit steigt die Stimmung bei den Anlegern und die Marktteilnehmer sind bereit, trotz der aktuell noch sehr präsenten Corona-Pandemie dennoch auf steigende Preise zu setzten. Damit machen die börsengehandelten Rohölpreise zum heutigen Wochenbeginn einen Satz nach oben, der auch im Inland für Preiszuschläge bei Heizöl sorgt.

     

    Ausblick
    Für 100 Liter Heizöl müssen Verbraucher heute mit einem Aufschlag von etwa +0,45 bis +0,65 Euro im Vergleich zu Freitag rechnen.

    Dies ist eine Nachricht aus dem RSS-Feed von Future Services


  • 20.11.2020

    Preisstatistik: Impfstoff-Hoffnung stützt Preise

    Nachdem die Ölpreise im Oktober wieder etwas nachgegeben hatte, sorgte Anfang November die Nachricht von hochwirksamen Impfstoffen an den Ölbörsen wieder für Aufschub. Die Heizölpreise legten entsprechend ebenfalls zu halten sich damit im seit einigen Tagen wieder stabil über 40 Euro pro 100 Liter durchschnittlich.

     

    Das deutsche Biotechnologieunternehmen Biontech war das erste, welches am 9. November gemeinsam mit seinem US-Partner, dem Pharmakonzern Pfizer, eine Wirksamkeit von 90 Prozent für ihren Impfstoffkandidaten meldete. Die Nachricht schlug ein wie eine Bombe und sorgte für mehrere Tage anhaltende Euphorie an den Ölbörsen. Die börsengehandelten Rohölpreise schossen in die Höhe und zogen in der Folge auch die Inlandspreise mit.

     

    Dieser Anstieg lässt sich an der Kurve der kurzfristigen Heizölpreisentwicklung genau ablesen. Die Spitze, die sich vom 9. bis zum 11. November gebildet hat, geht auf den Preisanstieg an den Ölbörsen zurück. Die Preisrallye beruhigte sich nach einigen Tagen wieder, da den Händlern klar wurde, dass die Herstellung und Verteilung eines Impfstoffes noch mehrere Monate dauern dürfte. Dennoch halten sich die Heizölpreise bisher über ihrem Oktoberniveau.

     

     

    Die langfristige Preisentwicklung zeigt, dass sich Heizöl nun schon seit geraumer Zeit in einer Konsolidierungsphase befinden. Hatte es im Frühsommer noch so ausgesehen, als würden die Preise sich sehr langsam vom Einbruch im Frühjahr erholen, gaben sie ab Juli wieder nach. Im Vergleich zu den Vorjahren befinden wir uns immer noch auf einem extrem niedrigen Preisniveau.

     

    Wer seinen Tank in diesem Jahr noch nicht voll gemacht hat, sollte bald zuschlagen. Bis zum Ende des Jahres profitieren Verbraucher schließlich zum einen von der gesenkten Mehrwertsteuer, zum anderen von der ab Januar eingeführten CO2-Steuer. Diese wird mit dem Beginn des neuen Jahres auch für Heizöl fällig und wird mit etwa 8 Cent pro Liter zu Buche schlagen.

     

    Die genannten Heizölpreise beziehen sich stets auf den deutschlandweiten Durchschnittspreis bei einer Bestellung von 3.000 Liter Heizöl Standard schwefelarm inklusive 19% MwSt. bzw. seit 1.Juli 2020 16% MwSt. Außerdem fallen durch Transportkosten die Preise regional unterschiedlich aus. Die Preisspanne zwischen den Regionen kann daher momentan bei bis zu ca. 1,10 Euro pro 100 Liter liegen. Stand der Preise 20.11.2020

    Dies ist eine Nachricht aus dem RSS-Feed von Future Services


Unseren Notdienst erreichen Sie unter 04321 / 8081
© 2020 Hauschildt Mineralöl-Tankschutz GmbH – medienhandwerk.com

Ab dem 01.01.2021 tritt die CO2-Steuer für fossile Kraft- und Brennstoffe in Kraft und sorgt für höhere Verbraucherpreise.