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Mineralölinformationsdienst

  • 24.02.2021

    Langsame Erholung nach Kältewelle

    Der US-Bundesstaat Texas ist der bedeutendste Produzent und Umschlagplatz für Rohöl und generell für fossile Energie in den USA. Aufgrund der guten Lage und der großen Ölvorkommen im Land und im Golf von Mexiko. Auch ein bedeutender Teil der Verarbeitung von Rohöl wird direkt im „Lone Star State“ übernommen. Nun erholt sich die gebeutelte Ölindustrie nach einer historischen Kältewelle, die den Sektor zum Erliegen gebracht hat.

     

    Kältewelle unterbricht Produktion und Verarbeitung

    Die amerikanische Rohölsorte WTI (West Texas Intermediate) trägt ihren Namen aus gutem Grund. Besteht sie doch aus einem Gemisch verschiedener Rohölqualitäten, so bildet doch das in Texas geförderte Rohöl den bedeutendsten Anteil. Nun haben die Wetterbedingungen der letzten Wochen die Förderung und auch Verarbeitung des Erdöls zum erliegen gebracht.

     

    Raffinerien und Fördertürme haben den kalten Bedingungen nicht standhalten können. Aus Vorsicht wurde die Produktion eingestellt. Nachdem nun wieder die Temperaturen in den Plusbereich klettern und die Kältewelle überstanden zu sein scheint, wird der Betrieb wieder langsam aufgenommen. Zunächst müssen Wartungsarbeiten vorgenommen werden, welche eine sofortige Wiederaufnahme hindern.

     

    Aufgrund der geringen Erdölförderung rechneten Analysten auch mit Bestandsabbauten in den USA. Dass die Nachfrage die Produktionsmöglichkeiten übersteigen würde. Doch laut Meldungen des API (American Petroleum Institute) haben die Lagerbestände zugenommen. Endgültige Klarheit über die Bestandsentwicklung wird erst heute Nachmittag vom DOE (Department of Energy – Energieministerium) erwartet.

     

    Ausblick

    Heizölpreise werden heute günstiger erwartet als Dienstagmorgen. Händler rechnen mit einer Veränderung von ca. -0,55 bis -0,35 Euro pro 100 Liter.

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  • 23.02.2021

    Super E10 spart jährlich 3 Millionen Tonnen CO2

    Berlin (ots)

    Anfang 2011 wurde Super E10 an deutschen Tankstellen eingeführt. Nach anfänglicher Skepsis zu Motorenverträglichkeit und Nachhaltigkeit hat sich die Biokraftstoff-Beimischung zu einem nachhaltigen und preiswerten Garanten für mehr Klimaschutz im Verkehr entwickelt, betonen der Mineralölwirtschaftsverband (MWV) und der Bundesverband der deutschen Bioethanolwirtschaft (BDBe).

     

    Alternativer Kraftstoff hat sich binnen zehn Jahren als Klimaschützer im Straßenverkehr etabliert
    „Die durch Bioethanol erzielten CO2-Einsparungen haben sich in den letzten zehn Jahren fast verdoppelt“, sagt BDBe-Geschäftsführer Stefan Walter. Wurden im Jahr 2011 noch 48 Prozent Emissionen im Vergleich zu fossilem Benzin eingespart, so sind es aktuell fast 90 Prozent. „Dies spart jährlich etwa 3 Millionen Tonnen CO2 im Straßenverkehr ein.“ In dieser so genannten CO2-Bilanz sind sämtliche Treibhausgasemissionen berücksichtigt – vom Anbau der Rohstoffe über deren Transport und Weiterverarbeitung bis zur Tankstelle.

    Seit der Markteinführung von Super E10 gelten für das beigemischte Bioethanol strikte und staatlich kontrollierte Nachhaltigkeitsvorschriften. Damit ist sichergestellt, dass die zur Bioethanol-Produktion eingesetzten Rohstoffe wie Zuckerrüben, Futtergetreide oder land- und forstwirtschaftliche Abfall- und Reststoffe nicht von besonders schützenswerten Flächen stammen und dass das verwendete Bioethanol erheblich zur Senkung von Treibhausgasemissionen im Verkehr beiträgt.

     

    Nachhaltig, motorenverträglich und zukunftsfähig

    „Nahezu alle Pkw mit Benzinmotoren können Super E10 ohne Einschränkung tanken“, betont Walter. Seit der Einführung geben die Hersteller verbindliche Erklärungen dazu ab, ob ein Fahrzeug Super E10 verträgt. Bei Neuwagen ist dies mit Blick in die Tankklappe seit 2019 leicht erkennbar, für andere Pkw aus den Freigabeerklärungen der Hersteller und Importeure ersichtlich.

    „Durch den Einsatz von Super E10 lassen sich die CO2-Emissionen im Straßenverkehr deutlich reduzieren. Damit hat es jeder Autofahrer in der Hand, mehr für den Klimaschutz zu tun“, erklärt MWV-Hauptgeschäftsführer Prof. Christian Küchen. Das im deutschen Kraftstoffmarkt beigemischte Bioethanol stamme fast vollständig aus europäischer Landwirtschaft. „Damit ist ausgeschlossen, dass wertvolle Naturflächen umgewidmet werden.“

     

    Kraftstoff hat sich bewährt und ist in vielen europäischen Ländern erhältlich

    Luft nach oben gibt es für Prof. Küchen noch bei den Absatzzahlen: „Viel mehr Tankkunden können zu Super E 10 wechseln und so umgehend zur höheren Treibhausgas-Reduktion im Verkehr beitragen – zumal alle Biokraftstoffe einen strengen Zertifizierungsprozess durchlaufen. Die gestiegene Preisdifferenz zu anderen Benzinsorten macht Super E10 zusätzlich attraktiv.“

    Super E10 ist bereits in vielen europäischen Ländern verfügbar und hat sich als nachhaltige Kraftstoffalternative bewährt Reisende, die das europäische Ausland besuchen, können in Belgien, Dänemark, Frankreich, Finnland, den Niederlanden, Portugal, Luxemburg, Ungarn, Bulgarien, Rumänien, Estland, Litauen, und der Slowakei Super E10 tanken. Österreich, Schweden und Großbritannien planen die Markteinführung.

     

    Weitere Informationen über Super E10 unter: https://www.bmu.de/faqs/e10/

    https://www.adac.de/verkehr/tanken-kraftstoff-antrieb/benzin-und-diesel/e10-tanken/

    https://www.e10tanken.de

     

    Der Bundesverband der deutschen Bioethanolwirtschaft (BDBe) vertritt branchenübergreifend die Interessen seiner Mitgliedsunternehmen und -verbände, deren Spektrum von der landwirtschaftlichen Produktion der Rohstoffe bis zur industriellen Erzeugung und Weiterverarbeitung von Bioethanol und aller Co-Produkte reicht. Zu den Co-Produkten zählen DDGS, CDS, biogene Kohlensäure, Gluten, Hefe, Biomethan und organischer Dünger. Für Kraftstoffanwendungen, für Getränke oder den industriellen Bereich wird unterschiedlich klassifiziertes Bioethanol aus Futtergetreide, Zuckerrüben oder biogenen Abfall- und Reststoffen produziert. In Deutschland enthalten die derzeit an Tankstellen angebotenen Benzinsorten zwischen 5 % und 10 % zertifiziert nachhaltiges Bioethanol.

    Der Mineralölwirtschaftsverband e.V. (MWV) setzt sich für bezahlbare, klimaschonende Energie für Wirtschaft wie Verbraucher in den Sektoren Verkehr, Wärme und Industrie ein. Der MWV vertritt die Interessen seiner Mitgliedsunternehmen mit volkswirtschaftlich wichtigen Raffinerien, Tankstellen sowie Mineralöl- und Produkt-Pipelines. Auf deutscher und europäischer Ebene wirbt der MWV für mehr Klimaschutz mit fortschrittlichen Kraftstoffen biogenen und nicht-biogenen Ursprungs sowie grünem Wasserstoff.

     

    Pressekontakt:

    Christine Kroke
    030 301 29 53-13
    presse@bdbe.de
    www.bdbe.de
    www.e10tanken.de

    Original-Content von: Bundesverband der deutschen Bioethanolwirtschaft e. V., übermittelt durch news aktuell

    Quelle: https://www.presseportal.de/

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