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Mineralölinformationsdienst

  • 17.09.2020

    Ölpreise knicken nach Bestandsmeldungen ein

    Händler haben nach den gestrigen Bestandsmeldungen des DOE (Department of Energy – Das amerikanische Energieministerium) nachgegeben. Zwar sind die Rohölbestände rückläufig, was für steigende Marktpreise sprechen würde, so ist die Höhe der Abbauten enttäuschend. Hinzu kommt auch die gegenteilige Meldung Seitens privater Ölverbände, was Händler weiter verunsichert hat.

     

    Gegenteilige Meldungen und schwache Abbauten

    Neben dem DOE ist das API (American Petroleum Institute – der größte Interessenverband der Öl- und Gasindustrie in den USA) ein Lieferant für Bestandsmeldungen für Rohöl und Treibstoffe in den USA. So werden auch die wöchentlichen Meldungen seitens des privaten Verbands genutzt um die Marktsituation einzuschätzen.

     

    Zwar wurden von beiden Stellen Bestandsabbauten in den landesweiten Rohöllagern vermeldet, so wurde laut offiziellen Regierungszahlen nicht einmal halb so viel aus den Tanks gezogen, wie es das API noch in Aussicht gestellt hat. Dies hat der Stimmung an den amerikanischen und europäischen Ölmärkten einen ordentlichen Dämpfer verpasst.

     

    Besonders bei den Destillaten wie Diesel, Heizöl und Kerosin waren die Meldungen stark gegenläufig. So wurde noch am Tag vorher durch das API ein Abbau von ca. 1,1 Millionen Barrel (á 159 Liter) aus den Beständen vermeldet. Laut DOE wurden landesweit allerdings ca. 3,5 Millionen Barrel in die Lager eingespeist.

     

    Diese Faktoren bewirkten, dass nach Veröffentlichung der wöchentlichen Bestandszahlen, die Rohölpreise sowohl in den USA als auch an den europäischen Handelsplätzen sich nach unten orientierten.

     

    Ausblick

    Heizölhandler erwarten heute eine Preisveränderung von ca. -0,05 bis -0,20 Euro pro 100 Liter Heizöl, im Vergleich zu Mittwochmorgen.

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  • 16.09.2020

    Benzin im Saarland am günstigsten Tanken in Bremen besonders teuer

    München (ots)

    Die regionalen Unterschiede bei den Kraftstoffpreisen in Deutschland haben sich wieder vergrößert. Dies zeigt der aktuelle Bundesländervergleich des ADAC. Benzin ist derzeit im Saarland am günstigsten. Dort kostet ein Liter Super E10 durchschnittlich 1,232 Euro und damit 7,1 Cent weniger als in Bremen, wo Super E10 am teuersten ist. Noch im August lag der mittlere Preisunterschied zwischen billigstem und teuerstem Bundesland bei 4,4 Cent je Liter.

    Quelle: obs/ADAC/ADAC e.V

    Diesel ist mit durchschnittlich 1,050 Euro je Liter in Mecklenburg-Vorpommern am günstigsten. In Thüringen, dem teuersten Bundesland, müssen Autofahrer mit 1,090 Euro je Liter 4,0 Cent mehr bezahlen. Auffällig ist, dass man im Stadtstaat Bremen besonders teuer tankt. Auch Diesel ist hier mit durchschnittlich 1,089 Euro je Liter nur unwesentlich billiger als in Thüringen. Traditionell sind die Kraftstoffpreise in Stadtstaaten eher günstig.

    In der aktuellen Untersuchung hat der ADAC am Dienstag um 11 Uhr die Preisdaten von mehr als 14.000 bei der Markttransparenzstelle erfassten Tankstellen ausgewertet und den Bundesländern zugeordnet. Die ermittelten Preise stellen eine Momentaufnahme dar. Unkomplizierte und schnelle Hilfe für preisbewusste Autofahrer bietet die Smartphone-App „ADAC Spritpreise“. Ausführliche Informationen rund um den Kraftstoffmarkt gibt es zudem unter www.adac.de/tanken.

    Pressekontakt:

    ADAC Kommunikation
    T +49 89 76 76 54 95
    aktuell@adac.de

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